Warum zahlt man Steuern?

Wir alle zahlen Steuern an den Staat. Zum Beispiel geben deine Mutter und dein Vater einen Teil des Gehalts für die Lohnsteuer ab. Und wenn du in der Mittagspause einen Apfel kaufst, dann ist ein Teil des Preises die Mehrwertsteuer, die du bezahlst. Aber der Staat gibt auch was dafür zurück.

Der Staat übernimmt Aufgaben, die allen Menschen, die hier leben, zugute kommen. Zu einem lebenswerten Deutschland gehört schließlich viel: Der Staat baut und finanziert Schulen oder Krankenhäuser, stellt Polizistinnen und Polizisten sowie Verwaltungsbeamtinnen und -beamte ein oder unterstützt Arbeitsuchende und Studierende. Durch die Steuern leistet jeder seinen persönlichen Anteil. Das ist nur gerecht.

  • Steuern sind das Einkommen des Staates.
  • Steuern werden der Gemeinschaft zurückgegeben.
  • Wer mehr Geld hat, zahlt mehr Steuern.

Wie viele Steuern muss man zahlen?
In Deutschland zahlen nicht alle Menschen den gleichen Steuerbetrag. Wie viel jeder Einzelne abgeben muss, regeln Gesetze. Einige Steuergesetze berücksichtigen die jeweilige wirtschaftliche Situation und schaffen damit einen sozialen Ausgleich. Das betrifft zum Beispiel die Lohn- und Einkommensteuer. Wer viel verdient, zahlt eine höhere Steuer als jemand mit einem kleineren Einkommen. So hilft der Starke dem Schwachen. Die Steuersätze für Autos, Benzin oder den Einkauf im Supermarkt sind hingegen für alle gleich. Steuern sind das Einkommen des Staates. Steuern werden der Gemeinschaft zurückgegeben.

Wer mehr Geld hat, zahlt mehr Steuern
Ist eine Bürgerin/ein Bürger steuerpflichtig, so muss er bei dem zuständigen Finanzamt in seiner Region regelmäßig für das abgelaufene Kalenderjahr eine Erklärung abgeben, die genau auflistet, wie hoch sein Einkommen ist. Das ist die Einkommensteuererklärung. Diese Erklärung umfasst mehrere Seiten – auf Papier oder als Dokument am Computer – auf denen es ziemlich viele Kästchen und leere Stellen gibt, die man ausfüllen muss. Weil viele Menschen die Steuererklärung ganz schön schwierig finden, lassen sie einen Steuerberater diese Seiten ausfüllen. Der kennt sich nämlich meistens besser damit aus.

Das zuständige Finanzamt schaut sich die Höhe des Einkommens an und entscheidet dann, wie viel davon der Staat bekommt. Gerechtigkeit ist dabei ganz wichtig: Je höher das Einkommen ist, desto mehr Steuern müssen Bürgerinnen und Bürgern zahlen. Das ist fair, denn wer mehr hat, kann auch mehr abgeben. Das Geld kommt der Gemeinschaft zu. Das nennt man Solidaritätsprinzip. Auch wenn der Steuerzahler ein Kind hat, muss er weniger Geld abgeben. Schließlich kosten Kinder ja auch was.

Foto: sascha.toussaine./ Quelle PHOTOCASE

Steuern

Keiner zahlt sie wirklich gerne, aber jeder tut es täglich: Steuern zahlen. Mal mehr, mal weniger geben wir an den Staat ab, auch dann, wenn wir zum Beispiel nur einen Eistee kaufen oder ein Ticket fürs Theater.

Der Staat wirtschaftet mit diesen Einnahmen – und investiert sie an wichtigen Stellen in die Gemeinschaft. Er baut Schulen und Straßen, unterstützt Arbeitslose und Hilfsbedürftige.

Steuern sind wichtig und richtig. Wer sie nicht zahlt, schadet der ganzen Gesellschaft.

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