Wie sicher ist das Online-Shopping?
Es geht einfach, schnell und unkompliziert: Online-Shopping. Doch diese lockere Art einzukaufen birgt auch Gefahren. Im Internet gibt es immer wieder Trickbetrüger, die es auf deine Daten abgesehen haben. Also: Aufpassen! Wer ein paar einfache Regeln beachtet, tappt nicht so schnell in die Falle.
Ein Klick und die Bestellung ist abgeschickt. Morgen oder übermorgen sollen die Schuhe da sein. Wunderbar auch, dass sie so günstig waren. Doch was, wenn sie nicht kommen? Nicht am nächsten oder übernächsten Tag, auch nicht in zwei Wochen. Sondern überhaupt nicht. Was habe ich denn falsch gemacht? Ich habe doch alle Daten, die abgefragt wurden, eingegeben: Bankleitzahl, Kontonummer, Name, Adresse. Die Schuhe lassen auf sich warten. Die persönlichen Daten allerdings sind da schon lange weg. Und wenn man Pech hat, sieht man weder die Schuhe noch jemals sein Geld wieder.
Aber wie unterscheide ich seriöse Shoppingportale von unseriösen? Woher weiß man, wem man vertrauen kann? Das beste Zeichen für ein vertrauensvolles Internetgeschäft sind vier offizielle Gütesiegel für Online-Anbieter.

- Offizielle Gütesiegel für Internet-Verkäufer sind das beste Zeichen für ein vertrauensvolles Tauschgeschäft.
- Richtet ihr ein Benutzerkonto ein, achtet auf ein sicheres Passwort: Am besten Zahlen, Buchstaben und Zeichen mischen.
- Alles, was man online kauft, kann man innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen wieder zurückschicken.
Offizielle Gütesiegel für Internet-Verkäufer sind das beste Zeichen für ein vertrauensvolles Tauschgeschäft. Richtet ihr ein Benutzerkonto ein, achtet auf ein sicheres Passwort: Am besten Zahlen, Buchstaben und Zeichen mischen. Alles, was man online kauft, kann man innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen wieder zurückschicken. Bevor ihr auf einer Website Namen und Kontonummer angebt, solltet ihr aber auch selber sorgfältig prüfen, was da so im Kleingedruckten steht: Das betrifft vor allem versteckte Nebenkosten. Wäre doch echt dumm, wenn die Schuhe zwar günstig sind, ihr aber für die Verpackung, den Versand oder nicht näher erklärte „Bereitstellungsgebühren“ draufzahlen müsst. Also: Vor dem Abschicken der Bestellung mit Adleraugen auf die Summe schauen! Und auf die Anzahl der zu kaufenden Ware. Die kann sich nämlich durch einen versehentlichen Klick nach oben verändern. Und dann kauft man plötzlich drei Paar Schuhe und nicht nur eins.
Es kann auch passieren, dass man gezielt in die Irre geführt wird und eine umständliche Artikelbeschreibung verbirgt, dass ihr da gerade etwas ganz anderes kauft als ihr denkt. Es ist schon vorgekommen, dass jemand ein iPhone kaufen wollte und dann nur die Verpackung bekam.
Was ihr aber auch wissen solltet: Ihr könnt in jedem Fall innerhalb von zwei Wochen alles, was ihr online bei einem Internet-Shop gekauft habt, wieder zurückgeben. Auch ohne, dass ihr das begründen müsstet. Über dieses Recht muss euch der Verkäufer auch informieren. Tut er das nicht, habt ihr sogar vier Wochen Zeit. Aufgepasst nur bei Privatverkäufen, zum Beispiel über eBay: Da gelten diese Bestimmungen nicht.
Datensicherheit im Netz
Persönliche Daten wie Wohnort, Kontonummer, Name und Adresse sind sehr sensibel. Geraten sie in falsche Hände, kann alles Mögliche passieren. Im schlimmsten Fall ruft irgendwann die Bank bei euch an und fragt nach, wieso immer und immer wieder vom anderen Ende der Welt Geld von eurem Konto abgebucht wird. Dann hat sich jemand irgendwie die freie Verfügung über eure Kontobewegungen erschlichen.
Müsst ihr zum Kauf eines Produktes erst einmal ein Benutzerkonto anlegen – das ist meistens so – empfiehlt es sich, auch beim Passwort gut aufzupassen. Gebt nur Passwörter an, die nicht so schnell zu knacken sind. Am besten sind Zeichen, Zahlen und Buchstaben gemischt. Da soll dann erst mal einer drauf kommen!
Ein kleines „s“ kann ebenfalls weiterhelfen. Schaut euch mal beim Eingeben eurer Daten die Internetadresse an, auf der ihr gerade seid. Da sollte „https://“ stehen. Fehlt das „s“, drückt lieber nicht auf den Abschicken-Button. Der kleine Buchstabe steht für „verschlüsselte Seite“, sie ist also sicher und kann nicht so leicht von außen eingesehen werden.
Foto: soulcore./ Quelle PHOTOCASE


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